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Diese Nachricht beschreibt es treffend...

Mein Name ist Tayfun, ich bin 34 Jahre alt, gebürtiger Lübecker und arbeite bei der Bäckerei Junge als Ausbilder. Und ich engagiere mich ehrenamtlich seit knapp 1 Jahr immer Freitags in der Ausgabestelle der Tafel Lübeck am Kolberger Platz. Als ich vom Diebstahl des Fahrzeugs erfahren habe fand ich dies einfach nur unfassbar –

Dieb klaut Sprinter der Lübecker Tafel mitunter…

Es gibt Dinge, die sind einfach nicht zu fassen. Dinge, die einem den Glauben an die Menschheit nehmen. Dinge, die so dreist, herzlos und unmöglich sind, dass man nur noch den Kopf schütteln kann. Und genau so eine Sache ist jetzt in Lübeck passiert: Ein Sprinter der Tafel wurde gestohlen.

Ja, du hast richtig gelesen. Da klaut tatsächlich jemand ein Fahrzeug, das täglich dazu dient, Bedürftige mit Lebensmitteln zu versorgen – Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, die ohnehin schon kaum etwas haben. Die Tafel ist keine Luxuskarosse, kein Sportwagen, kein Prestigeobjekt – sondern ein verdammtes Arbeitsmittel für Ehrenamtliche, die ihre Zeit, Kraft und ihr Herzblut investieren, um anderen zu helfen. Und genau dieses Fahrzeug wird gestohlen?!

Was geht in solchen Menschen vor? Ist es Gier, Dummheit oder einfach absolute Skrupellosigkeit? Dass es immer wieder kriminelle Energie gibt, überrascht kaum noch. Aber dass man gezielt eine Organisation bestiehlt, die sich für das Wohl der Schwächsten einsetzt – das ist wirklich der Gipfel der Respektlosigkeit.

Jetzt steht die Tafel da, ohne Transporter, ohne Möglichkeit, Lebensmittel wie gewohnt auszuliefern. Wer leidet darunter? Genau – die Menschen, die sowieso schon am Limit leben. Die Kinder, die Familien, die Rentner, die auf diese Unterstützung angewiesen sind. Und all das, weil irgendein gewissenloser Mensch gemeint hat, sich auf Kosten der Ärmsten zu bereichern.

Das ist einfach nur traurig. Einfach nur unmöglich. Und ganz ehrlich? Ich hoffe, dass dieser Dieb geschnappt wird. Dass das Fahrzeug zurückkommt. Und dass die Lübecker Tafel bald wieder das tun kann, wofür sie steht: Hoffnung schenken, wo sie dringend gebraucht wird.